Review zum Transfertag: Gemeinsam für eine kooperative Bildungslandschaft!

Kulturelle Bildung soll in der gesamten Bildungslandschaft gestärkt werden – darüber sind sich die Teilnehmenden und Referent*innen des Transfertags der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern (LKB:BY) e.V. am 14.7.2022 einig. Damit dies gelingt, ist ein intensiver und gleichberechtigter Dialog zwischen schulischer und außerschulischer Kultureller Bildung unabdingbar. Auch Kultusminister, Prof. Dr. Michael Piazolo, betonte in seiner Videobotschaft für den Transfertag die Wichtigkeit der Kulturellen Bildung und die Notwendigkeit einer guten Kooperation zwischen formaler und non-formaler Bildung.  

Mit diesem gemeinsamen Ziel haben sich Akteur*innen der Kulturellen Bildung, Lehrkräfte, Kreativschaffende, Multiplikator*innen und Visionär*innen in der Kulturwerkstatt Auf AEG in Nürnberg getroffen, ausgetauscht und neue Verbindungen geschaffen. Haimo Liebich (LKB:BY) und Arthur Eichner vom Nürnberger Lehrer- und Lehrerinnenverband (NLLV) eröffnete die Rednerliste mit einem Plädoyer für Kulturelle Bildung im schulischen Kontext. Nach anregenden Impulsen aus Theorie (Keynote von Prof. Dr. Thomas Coelen) und Praxisfeld (Keynote von Kerstin Hübner und Carola Streib), die auch zahlreiche Zuseher*innen im Livestream hatten, setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, was eine gute Kooperation im Kern ausmacht und wie sie funktionieren kann.  Der Transfertag hat gezeigt, wie wichtig es ist, in Kooperation und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten und sich für qualitätvolle Kulturelle Bildung als gemeinsamer Sache zu engagieren. Kooperation bedeutet, Ganzheitlichkeit zu schaffen und durch gegenseitiges Anerkennen von Unterschiedlichkeiten und Dissens Stärke zu gewinnen. Außerschulische Kulturelle Bildung und Schule sollten dabei gemeinsam gedacht werden – ganz besonders in Hinblick auf den Ausbau des Ganztags.  

Am Nachmittag wurden in Werkstattsessions Good-Practice-Beispiele gesammelt und Herausforderungen, Perspektiven und Grenzen der Kooperation diskutiert. Ein immer wiederkehrendes Anliegen war dabei der Ruf nach struktureller Verankerung von Kultureller Bildung in der Bildungslandschaft und Schnittstellen zwischen schulischer und außerschulischer Kultureller Bildung. Die Teilnehmenden genossen sichtlich den Austausch in Präsenz und nutzen mit großem Engagement und Leidenschaft die Gelegenheit zum Netzwerken, Pläne schmieden und Kooperationen stark machen.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V. durchgeführt. Weitere Informationen zum Lineup finden Sie hier.