Der Lehrstuhl ist für das Fach Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung kultureller, medialer und ästhetischer Aspekte zuständig.
Die Arbeitsschwerpunkt des Lehrstuhls liegen in den Bereichen der
- Allgemeinen Pädagogik,
- Ästhetischen, medialen und kulturellen Bildung,
- Methodenentwicklung und qualitativ-empirischen Beforschung kultureller Transformationsphänomene, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und post-digitale Kultur.
Dabei steht das Verhältnis von Bildung und Ästhetik hinsichtlich seiner bildungstheoretischen, anthropologischen, kulturtheoretischen, ästhetik-, medien- und kunsttheoretischen Grundlagen unter besonderer Berücksichtigung ästhetischer Praktiken und kulturpädagogischer Felder im Zentrum.
Die UNESCO-bezogenen Aktivitäten des Lehrstuhls liegen insbesondere an der Schnittstelle von kultureller Bildung und Fragen (kultureller) Nachhaltigkeit sowie in der Weiterentwicklung globaler Forschungsdialoge und -kooperationen im Bereich der Erforschung von kultureller und ästhetischer Bildung. Der intensiven Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftler*innen in internationalen Netzwerken, wie dem UNESCO UNITWIN „Arts Education Research for Cultural Diversity and Sustainable Development“ und dem European Network of Observatories in the Field of Arts and Cultural Education (ENO), kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.
Darüber hinaus betreibt der Lehrstuhl die Akademie für Schultheater und Performative Bildung, die neben Lehrkräftefortbildungen im Bereich der theatralen Bildung v.a. als Transmissionsort von UNESCO-bezogener Forschung und praxisbezogener Policy für diejenigen Bereiche der (Sozio-)Kulturellen Bildung wirkt, die eine inhaltliche bzw. logische Nähe zu UNESCO-Themen und Perspektiven sowie insbes. zu den SDGs aufweisen.