Das Netzwerk STADTKULTUR wurde 1975 auf Initiative des Bayerischen Städtetags gegründet und arbeitet an den Schnittstellen von Kultur, Bildung und Politik mit dem Ziel, Kunst und Kultur zu fördern und das kulturelle Leben in den Städten lebendig zu halten. Die Bausteine sind effiziente und innovative Kulturarbeit, gemeinsame Projekte, Lobbyarbeit für Kultur und das Ziel, durch interkommunale Projekte Bayern als kulturell innovatives und offenes Land zu präsentieren.
Die Metropolen München und Nürnberg sind ebenso vertreten wie viele kleinere Kommunen. Die Zusammenarbeit der Städte ganz unterschiedlicher Profile und Größenordnungen bietet enorme Chancen: Neben vielfältigen Anregungen und Entwicklungsimpulsen vor Ort unterstützt diese Zusammenarbeit die eigenen Kulturprofile bei gleichzeitiger Verbundenheit.
Seit 2004 finden regelmäßig Programme zur Kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen statt. „Künste, die die Welt bedeuten“ (2013/14) widmete sich der interkulturellen Bildung von Schüler*innen in künstlerischen und spartenübergreifenden Projekten. Das Fortsetzungsprojekt „Ich und die Welt“ (2015/16) befasste sich vorwiegend mit der Förderung der individuellen Gestaltungskompetenz und Selbstwirksamkeit durch ästhetische Bildung. Mit der gesundheitsfördernden Wirkung der Künste beschäftigte sich das Netzwerk STADTKULTUR im Rahmen des Wertebündnisprojekts zur Kulturellen Bildung „ich mach dich gesund“ (2017-19). Eine Fortsetzung fand die Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung zwischen Kultureller Bildung und Gesundheit in künstlerischen Workshops für Erwachsene und Kinder unter dem Titel „gesundmitkunst“ (2019/20). Einen weiteren Schwerpunkt bildet seit 2020 die kulturell-ästhetische sowie ökologische Bildung zur Frage der Nachhaltigkeit, u.a. in künstlerischen Workshops für junge Menschen zum Thema Baum unter dem Titel „Wurzelwärme, Blätterrauschen“ (2020-22).